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Was ist eigentlich Delphi? Delphi ist eine objektorientierte, visuelle- Programmierumgebung (Rapid Application Development, schnelle Entwicklung von Anwendungen), mit der Sie bei einem Minimum an manueller Programmierung hocheffiziente Anwendungen für Windows 2000, Windows 98 und Windows NT erstellen können. Ab Delphi 6 ist es sogar möglich plattformübergreifend Anwendungen für Linux zu erstellen. Delphi stellt alle Tools zur Verfügung, die Sie benötigen, um Anwendungen zu entwickeln, zu testen und zu vertreiben. Dazu gehören eine Bibliothek, wiederverwendbare Komponenten, Entwurfs-Tools, Anwendungs- und Formularvorlagen Ferner gibt es Kommunikationswerkzeuge für "DDE" und "OLE" , über die Befehls- und Datenverbindungen zu anderen Anwendungen aufgebaut werden können. Borland stellt eine Menge Komponenten zur Verfügung, die speziell zur einfachen und zeitsparenden Entwicklung von leistungsfähigen Datenbank- Applicationen geeignet sind. Hierbei ist man nicht auf ein Datenformat beschränkt, sondern hat über mitgelieferte und von Fremdherstellern beigesteuerten Treiber Zugang zu über 50 verschiedene Datenformaten. Darunter befinden sich alle wichtigen Datenbank-Standards wie "XBase, Paradox, Access " etc. Aber auch auf Datenbank- Server fremder Systeme (z.B. unter "Unix") kann via SQL ("Structured Query Language" bedeutet soviel wie "strukturierte Abfragesprache" und ist ein herstellerunabhängiger Sprachstandard zu Abfrage und Veränderung von Daten, die von speziellen Datenbank- Servern verwaltet werden wie beispielsweise Oracle, Sybase ) sehr komfortabel zugegriffen werden. Delphi besitzt eine überaus mächtige Programmiersprache, die sich durchaus mit C++ messen kann und diese sogar in einigen Punkten übertrifft: (Object Pascal). Entstanden ist sie aus einer Weiterentwicklung von Borland Pascal 7.0 - einer Sprache, die auf PC-Systemen in Deutschland quasi marktbeherrschend ist .(oder zumindest war). Fertige Anwendungen liegen als ausführbare (EXE-) Dateien vor, die alleine und ohne zusätzliche Bibliotheken lauffähig sind. Die Geschwindigkeit, mit der die erstellten Programme ablaufen ist dementsprechend hoch. Delphi ist ein Two-Way-Tool, also ein Zwei-Wege-Werkzeug, da die Anwendungen damit auf zwei Wegen erzeugt werden können: zum einen auf visuelle Art, d.h. per Drag&Drop am Bildschirm. Die zweite Methode besteht in der "herkömmlichen" Programmierung via Quelltext. Beide Techniken können ausschließlich oder gleichzeitig genutzt werden.
Delphiversionen
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